„Sportler 4 a childrens world” schließt emotionale Irland-Reise mit 47.960 Euro Spenden ab
Es ist geschafft: Das Team des Osnabrücker Vereins „Sportler 4 a childrens world e.V.” (S4aCW) ist von seiner außergewöhnlichen Projektreise „796 Meilen für 796 Babys – Eine Reise der Würde durch sechs Nationen” zurückgekehrt. Was als logistische und sportliche Herausforderung über 1.280 Kilometer geplant war, wuchs sich in der Realität zu einem gigantischen Kraftakt aus: Insgesamt legten die Läufer und Radfahrer auf ihrer Route über 3.000 Kilometer zurück.
Das Ziel der Mission – den verstorbenen Kindern ehemaliger irischer Heime (Mother and Baby Homes) ihre Würde zurückzugeben und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen – wurde nicht nur emotional, sondern auch finanziell zu einem überwältigenden Erfolg. Auf dem Weg durch Deutschland, die Niederlande, England, Schottland, Nordirland und die Republik Irland konnte das Team um den erfahrenen Langstreckenläufer John McGurk Gesamtspenden in Höhe von 47.960 Euro überreichen.
Große Hilfe für den Kinderschutz und die Aufarbeitung
Die Spendengelder wurden direkt vor Ort an Organisationen übergeben, die sich für das Wohl von Kindern einsetzen:
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20.000 Euro gingen an die internationale Hilfsorganisation Mary’s Meals bei einem Halt in Nordirland.
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20.000 Euro erhielt die schottische Kinderschutzorganisation Children 1st in Glasgow.
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7.960 Euro (symbolisch bezogen auf die 796 betroffenen Kinder) wurden direkt am irischen Zielort an die lokale Hilfsorganisation Tuam Cancer Care (Grafschaft Galway) übergeben.
Gänsehautmomente und stilles Gedenken an den historischen Stätten
Hintergrund der Reise ist das dunkle Kapitel der irischen Heime für ledige Mütter. Besonders das Schicksal der 796 Babys, die in Tuam in einem anonymen Massengrab beigesetzt wurden, bewegt den Verein seit Jahren. Das Projekt knüpfte an eine Aktion aus den Vorjahren an, bei der Osnabrücker Berufsschüler individuelle Gedenkkreuze für jedes dieser Kinder gestaltet hatten.
Neben den sportlichen Etappen standen zutiefst bewegende Gedenkmomente im Mittelpunkt der Reise. So legte das Team bei feierlichen Zeremonien Kränze in der irischen Stadt Tuam am Gelände des ehemaligen Mutter-Kind-Heims sowie am ehemaligen, berüchtigten Heim in Bessborough (Blackrock, Grafschaft Cork) nieder, wo der Verbleib von über 900 Kindern bis heute ungeklärt ist.
„Diese Reise war weit mehr als eine sportliche Extremleistung”, zieht John McGurk Bilanz. „Die Begegnungen vor Ort, das stille Gedenken an den ehemaligen Heimen und die Gewissheit, dass wir mit fast 48.000 Euro einen realen Beitrag für den Kinderschutz leisten können, haben jeden einzelnen der über 3.000 Kilometer leichter gemacht. Ein großer Dank gilt allen Unterstützern, Spendern und den Partnern in den jeweiligen Ländern.”
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Reise unterstreicht „Sportler 4 a childrens world e.V.” einmal mehr sein über zwei Jahrzehnte währendes Engagement: Durch sportliche Höchstleistungen unübersehbare Zeichen für Kinderrechte, gegen soziale Ungerechtigkeit und für eine lückenlose historische Aufarbeitung zu setzen.
[Pressekontakt: Peter Wöstmann, presse@s4acw.de]
