s4acw begibt sich vom 20. bis 25. Januar 2020 in neue Gebiete, mit neuen Herausforderungen, und neuen Gedanken… jedoch mit dem gleichen Ziel: Unseren Nachkommen eine schönere Welt zu bescheren. Die Zukunft der Kinder liegt in unseren Händen.

Auch wenn wir nur bescheidene Mittel haben, die wir aber einsetzen, und auch wenn wir nur einen begrenzten Radius an Bekanntheit haben, den wir aber nutzen wollen, möchten wir ein Zeichen für die spätere Generation setzen und selber dahingehen, wo der Klimawandel bereits eingesetzt hat. Das Thema ist in aller Munde, nicht zuletzt durch Greta Thunberg. Und ja, dies ist auch gut so. Die Aufmerksamkeit hat längst die Weltpolitik erreicht und hier wird auf höchster Ebene diskutiert, gefordert, vereinbart und festgelegt. Für den einen zu sehr „Schnellschuss“, für den anderen „viel zu wenig“ und der dritte hat schon aufgegeben und merkt an „es ist schon zu spät“.

Wir von s4acw wollen nicht über Recht und Unrecht urteilen, aber aus unserer Sicht sollte jeder bei sich anfangen und schauen, wo man die Ressourcen unserer Welt schützen kann, wo man sich selber zurücknehmen und sich hinterfragen kann, ob „dieser“ Konsum nötig ist.

Warum kann eine T-Shirt 2,50 € kosten? Warum ein halbes Hähnchen vom Grill 3 €? Warum ein Flug von Düsseldorf nach München nur 20 €? Warum abgepacktes Fleisch für 4 €? Wie kann das gehen? Will ich das? Strohhalme werden verboten, Plastiktüten an der Kasse aber nicht? Warum werden übergroße und vielseitige Verpackungen erlaubt, wo der Verbraucher getäuscht und zur Mülltrennung aufgefordert wird?

All das und vieles mehr bewegt im Moment Deutschland und Europa. Aber müsste es nicht auch die ganze Welt bewegen? Reicht es, wenn Deutschland Vorreiter ist, aber woanders legt man darauf keinen Wert? Wir möchten bei uns selber anfangen und probieren viele Leute mitzureißen, die sich auch fragen: “Muss das alles sein oder kann ich bei mir etwas ändern?”

John McGurk und Sven Kösters von Sportler 4 a childrens world e.V. reisen in die Arktis

Und JA, wir reisen mit dem Flugzeug. Zu gerne hätten wir auch bei diesem Projekt die Laufschuhe geschnürt, aber es ist ab einen gewissen Bereich einfach zu kalt, um zu laufen.

Es wurde intern viel und kontrovers über dieses Projekt gesprochen, ehrlich gesagt mehr als bei jedem anderen Projekt. Und trotzdem möchten wir es machen. Vielleicht fordern wir sogar diese Diskussion heraus, aber nur mit einem Ziel: wir wollen probieren, die Leute zu sensibilisieren, damit jeder ein Umdenken für sich selber schafft.

Wir von s4acw werden auch durch dieses Projekt die Welt nicht verändern, aber wir möchten unseren Beitrag leisten. Mit unserer 2,5-tägigen Wanderung Ende Januar 2020 durch Teile der Arktis unterstützen wir – wie bislang immer – benachteiligte Kinder. Das Projekt des schottischen Kinderhilfswerks “children 1st” kümmert sich um psychisch und physisch misshandelte Schutzbefohlene. Seit unserem Benefizlauf 2016 sind wir mit childrens 1st eng verbunden.

70 km durch die Arktis, durch die Heimat von Santa Claus, werden wahrscheinlich ein unbeschreibliches Gefühl mit überragenden Eindrücken. Die Landschaft, die Menschen, eine Kälte zwischen -30 und -50 Grad, den sehenswerten Nordlichtern … all das möchten wir erleben, genießen, wertschätzen, lernen zu schützen und vor allem kennenlernen.

An dieser Stelle möchten wir ein erstes Dankeschön sagen an die Unterstützer Modehaus L+T, Ursulaschule mit dem Projekt der Klimaaktivisten, klöker & Partner, Große Kracht, Bäckerei Brinkhege und Höcker Polytechnik.

Begleiten Sie uns auf unserer Reise auf facebook. Wir werden, soweit möglich, täglich berichten und Sie auf dem Laufenden halten.

Ausgestattet durch unseren Partner L&T aus Osnabrück werden wir uns auf die Reise begeben. Gerne nehmen wir auch Spenden für dieses Projekt entgegen. Kontaktieren Sie uns einfach unter info@s4acw.de