Zoolauf bringt 10.000 Euro für Kinderprojekte

Erstmals in der Zoogeschichte fand ein Lauf für Groß und Klein im Zoo Osnabrück statt. Gemeinsam mit John McGurk und dem Verein „Sportler 4 a children’s world“ wurde zugunsten von Kinderprojekten durch den Zoo gejoggt. Die eingenommenen Gelder fließen zu gleichen Teilen an das Projekt “Deutsch lernen im Zoo” und den Verein “Sportler 4 a childrens world”. Ein großes Dankeschön an den Osnabrücker Zoo und die Stiftung Stahlwerke Georgsmarienhütte! Genau genommen waren es 4.458 Euro, die von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte freigiebig auf mehr als die doppelte Summe aufgerundet wurden. „Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist es, jungen Menschen einen gelungenen Start ins Leben zu ermöglichen“, begründete Hermann Cordes als Vorsitzender des Stiftungsvorstands das außergewöhnlich großzügige Engagement. Eine Hälfte der Spendensumme wurde an den Verein „Sportler 4 a childrens world“ übergeben, der damit verschiedene regionale, aber auch weltweite Projekte der Kinder- und Jugendarbeit wie etwa den für 2015 geplanten „Benefizlauf gegen Kinderarmut“ mitfanzieren kann, wie Vereinsgründer John McGurk erfreut betonte, der den Zoo-Lauf anlässlich des fünfjährigen Vereinsjubiläums gemeinsam mit dem Zoo Osnabrück ins Leben gerufen hatte.
Die zweite Hälfte des Gewinns kommt dem von der Stiftung Stahlwerk bereits geförderten Projekt „Deutsch lernen im Zoo“ zugute, das Grundschülern mit Migrationsgeschichte mithilfe von Tiererlebnissen bei Sparziergängen durch den Zoo spielerisch an die deutsche Sprache heranführen soll. Die Summe ermöglicht es 600 Kindern aus den sechs beteiligten Schulen, kostenfrei an solchen inhaltlich und sprachlich lehrreichen Zooführungen teilzunehmen, die im Anschluss mit Bildern, Referaten, Aufsätzen und teilweise sogar ganzen Büchern von den Schülern verarbeitet werden. „Laufen in tierisch guter Gesellschaft und für einen guten Zweck“ hätten sich als „prima Kombination“ erwiesen, freute sich Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann bei der Scheckübergabe über den Erfolg und versprach nicht nur eine Wiederholung im nächsten Jahr mit „hoffentlich noch mehr Teilnehmern“, sondern stellte auch den Ausbau des Zoo-Laufs zum „regelmäßigen Jahresevent“ in Aussicht. Dass sportlicher Ehrgeiz dabei nicht unbedingt im Vordergrund stehen muss, illustrierte Reinhard Sliwka, der als Aufsichtsratsvorsitzender des Zoos bei der Erstauflage nach eigener Erinnerung zwar „mit hängender Zunge hinterher“ lief, dafür aber viele seiner Geburtstagsgäste, die nicht mitlaufen wollten, zumindest dazu bewegen konnte, zu spenden. (Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, 28.08.2013)
NOZ-Bericht zum tollen Lauf
Weitere Fotos gibt es, dank Michael Steins, natürlich auch

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